Aus der Praxis für die Praxis:
Dr. Stephan Bausch, D.U., Rechtsanwalt, Partner, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln

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In unserer Rubrik Lawyers Top 5 stellen wir Ihnen in der Publikation DisputeResolution in loser Folge alle wichtigen und praxisrelevanten Themen vor, die bei führenden Litigators in Deutschland ganz oben auf der Agenda stehen. Der Anspruch dieses Online-Magazins lautet seit 2013: von Anwälten für Unternehmen. Bei der Umsetzung dieses publizistischen Anspruchs ist es für alle Beteiligten hilfreich, wenn die externen Berater tatsächlich wissen, welche Fragen die Mandanten inhouse bewegen. Und umgekehrt. Mit den Litigation Lawyers Top 5 wollen wir des Weiteren zu einer verbesserten Transparenz im deutschen Rechtsmarkt beitragen, übrigens auf der Nachfrager- und auf der Anbieterseite: bei Unternehmen, Sozietäten und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Dienstleistern. Litigation Lawyers Top 5 ergänzt die in DisputeResolution seit langem eingeführte praxisbezogene Berichterstattung. Und weil der Faktor Zeit Geld(wert) ist, haben wir unsere Berichterstattung hierzu in eine möglichst kompakte Form gebracht – in a Nutshell. In dieser Ausgabe von DisputeResolution lesen Sie die Top-5-Themen von Dr. Stephan Bausch, Partner bei unserem Strategischen Partner Luther.

Meine Litigation-Top-5 im Jahr 2019:

  • IT-gestütztes Risiko- und Qualitätsmanagement
    in gerichtlichen Massenverfahren:
    Derzeit beschäftige ich mich maßgeblich mit der Weiterentwicklung eines von uns vor rund drei ­Jahren initiierten und kontinuierlich weiterentwickelten IT-Tools zur Bewältigung von Massenverfahren (gerichtlich und außergerichtlich). Das Tool vereinfacht nicht nur die Fallbearbeitung, sondern insbesondere auch das Monitoring und Risikomanagement.
  • Weiterentwicklung von Chance-Risiko-­Berechnungen für Gerichtsverfahren:
    Des Weiteren entwickeln wir im Team visualisierte Chance-Risiko-Berechnungen für Gerichtsverfahren. Wir möchten unsere Mandanten künftig noch transparenter über die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen eines Gerichtsverfahrens informieren, um ihnen die Entscheidung über die Einleitung von Gerichtsverfahren zu erleichtern oder die möglichen wirtschaftlichen Folgen einer Inanspruchnahme nachvollziehbarer zu machen.
  • Vorbereitung zur Begleitung von Muster­feststellungsklagen:
    Zu unserer forensischen Praxis zählt auch das relativ neue Thema der Musterfeststellungsklage, mit deren Mechanismen und Fallstricken wir uns vertraut machen.
  • Testphase Shared-Risk-Vergütungsmodelle
    für Gerichts- und Schiedsverfahren:
    In den Kontext der Chancen und Risiken bei Gerichtsverfahren gehören für uns auch alternative Vergütungsmodelle, bei denen wir – ohne die Vereinbarung eines reinen Erfolgshonorars – die Risiken im Zusammenhang mit den Kosten eines Gerichts­verfahrens bei unserer Vergütung abbilden.
  • Erweiterung von Luther Complex Disputes durch hochqualifizierte Kolleginnen und Kollegen:
    In den vergangenen Jahren haben wir qualifizierte Kolleginnen und Kollegen für unsere Praxisgruppe Complex Disputes bei Luther gewinnen können. ­Gerade für diesen Bereich bedarf es meiner Erfahrung nach hochqualifizierter und -motivierter Spitzenjuristen, die zudem kommunikationsstark sind und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen. Der Erfolg unserer Abteilung hängt maßgeblich von solchen Menschen ab, die ich gern weiterhin
    für Luther gewinnen möchte.

stephan.bausch@luther-lawfirm.com

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