In a nutshell: Alles, was führende Unternehmensjuristen im Blick haben müssen

Aus der Praxis für die Praxis: Schott AG und Rheinmetall AG

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In der letzten Ausgabe des Deutschen AnwaltSpiegels haben wir unsere neue Rubrik Inhouse Top 5 gestartet. Darin stellen wir Ihnen im Deutschen AnwaltSpiegel zukünftig in loser Folge alle wichtigen und praxisrelevanten Themen vor, die bei führenden Unternehmensjuristen in Deutschland ganz oben auf der Agenda stehen. Die Kernaussage des Deutschen AnwaltSpiegels lautet seit 2009: Von Anwälten für Unternehmen. Bei der Umsetzung dieses publizistischen Anspruchs ist es für alle Beteiligten hilfreich, wenn die externen Berater tatsächlich wissen, welche Fragen den Mandanten inhouse bewegen.

Mit den Inhouse Top 5 wollen wir zukünftig weiter zu einer verbesserten Transparenz im deutschen Rechtsmarkt beitragen. Übrigens auf der Nachfrager- und der Anbieterseite: bei Unternehmen, Sozietäten und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Dienstleistern.

Inhouse Top 5 ergänzt die im Deutschen AnwaltSpiegel seit langem eingeführte praxisbezogene Berichterstattung. Und weil der Faktor Zeit Geld (wert) ist, haben wir unsere Berichterstattung hierzu in eine möglichst kompakte Form gebracht – „in a nutshell“.

In dieser Ausgabe des Deutschen AnwaltSpiegels lesen Sie die Top 5-Themen unserer Fachbeiräte Dr. Rolf Giebeler und Dr. Jörg Flatten.

 

Dr. Jörg Flatten,
General Counsel/Chief Compliance Officer Compliance & Legal, Schott AG, Mainz,

Meine Top-5-Themen sind derzeit:

  1. Digitalisierung von Prozessen im Rechtsbereich (auch Patentrecht, Markenrecht,  Compliance) mit dem Ziel, effektiver, effizienter und örtlich ungebunden zu arbeiten
  2. Zusammenwachsen der Rechtsabteilungsstandorte USA – Mainz – Schanghai zu OneLegal
  3. KPIs für Risikomanagement – was ist sinnvoll?
  4. Kostenoptimierter Einsatz von externen Rechts­beratern – national und international – in Zeiten der Expansion
  5. Inhaltlich: Datenschutzrecht, Know-how-Schutz, Wettbewerbsrecht

joerg.flatten@schott.com

 

Dr. Rolf Giebeler, 
Leiter Zentralbereich Recht/General Counsel, Rheinmetall AG, Düsseldorf

Meine Top-5-Themen sind derzeit:

  1. Angemessene Balance zwischen operativer Nähe (Stichwort Business Support) und juristischer Distanz (Stichwort hoheitliche Steuerungsfunktionen)
  2. Förderung der Sichtweise, dass die Governancefunktionen Legal, Compliance, Risikomanagement und Unternehmensorganisation konzeptionell zusammengehören und gemeinsam zu steuern sind
  3. Richtige Balance zwischen dem Vorhalten interner Fachkunde in hinreichender Breite und Tiefe für die unternehmensrelevanten juristischen Fachgebiete und der Nutzung qualifizierter externer Beratung: „make or buy“
  4. Eröffnung von Karrieremöglichkeiten für Inhouse-Juristen im Unternehmen innerhalb, vor allem aber auch außerhalb der juristischen Funktion
  5. Schaffung eines einheitlichen Verständnisses und eines „Esprit de Corps“ der Legal-Funktion in einer örtlich und organisatorisch dezentralen Organisation

rolf.giebeler@rheinmetall.com